Jahre der Veränderung

Zu allen Zeiten unseres Lebens sind wir mit Veränderungen konfrontiert, die jedoch meist nur im Außen wahrgenommen werden.

Die Zeit des hormonellen Wandels richtet den Fokus nach innen auf die Bereitschaft des Körpers, sich den Veränderungen im Außen anzupassen, nicht nur immer wieder dem eigenen PC, sondern auch der körperlich-geistigen Balance ein neues Update zu verleihen.

Bewusst und natürlich der Umstellung des Körpers in den Wechsel- und Wandeljahren zu begegnen ist das besondere Anliegen des Hormon Yoga.

Unser gesamter Organismus unterliegt im Laufe des Lebens ständigen Aufbau- und Abbauphasen, auf der Ebene der Hormone am deutlichsten zu spüren im weiblichen Menstruationszyklus. Bis zum 35. Lebensjahr erreicht die weibliche Hormonproduktion ihr höchstes Niveau, danach beginnen die Östrogenwerte langsam abzunehmen, pegeln sich aber in der Regel immer wieder auf ein neues Gleichgewicht ein.

Erst mit Eintritt in die Wechseljahre kann sich das Absenken der Hormonwerte drastischer vollziehen, der Hormonspiegel kann starken Schwankungen unterliegen, vor allem wenn veränderte private und/oder berufliche Rahmenbedingungen auch den Lebensrhythmus verändern. Körper und Seele können für diesen Anpassungsprozess individuell verschieden bis zu 7 Jahren vor der letzten Menstruation und bis zu 7 Jahren danach Zeit benötigen.

Während dieses Anpassungsprozesses gerät mitunter das wärmeregulierende System aus dem Gleichgewicht (Hitzewallungen), verändert sich die Befeuchtung der Schleimhäute, verändern sich Stärke und Vitalität der Haare und die Elastizität von Haut und Gefäßen, auch Gelenkschmerzen tragen dazu bei, unser emotionales Gleichgewicht zu stören. Unruhe, Schlaflosigkeit, Labilität, auch Migräne, können sich einstellen.

Die im Hormon Yoga zusammengestellten Übungen setzen hier gezielt an, die körpereigenen Regulationsmechanismen anzuregen und zu harmonisieren. Häufigkeit und Dauer einer regelmäßigen Übungspraxis entscheiden über den Erfolg, die vielfach als lässtig empfundenen Begleiterscheinungen zu lindern oder sich ganz davon zu befreien.

Das Praktizieren der speziellen Übungen ersetzt nicht die Begleitung durch den Frauenarzt! Auch ohne Beschwerden in den Wechseljahren sollte einmal jährlich eine Kontrolluntersuchung stattfinden, um auf signifikante Änderungen zeitnah reagieren zu können.